EU Konferenz - Roma | Romnja-Jugend als treibende Kraft der Veränderung

Eine hochrangige Konferenz zum Thema „Stärkung der Rolle der Roma-Jugend als treibende Kraft der Veränderung“ fand am vergangenen Wochenende in Bratislava statt.

 

Etwa 250 TeilnehmerInnen - Jugendliche aus Roma-Gemeinschaften, die VertreterInnen der zuständigen Ministerien und internationalen Organisationen sowie der europäischen Institutionen diskutierten gemeinsam über eine neue Richtung des EU Aktionsplans für die jugendlichen Roma.

 

Quelle: Kommission
Quelle: Kommission

 

Die Konferenz zwischen 10. - 11. Oktober 2016 hat die Europäische Kommission mit den zuständigen slowakischen Ministerien organisiert.

Die Roma | Romnja in der Slowakei sind am stärksten von Armut, sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen. Es ist schwieriger als Rom, Romni, in den Arbeitsmarkt einzutreten. Vor allem in Regionen, in denen auch Menschen mit höherer Bildung nicht einen Job zu finden können, weiß der Mitorganisator Jan Hero.

 

Junge Roma | Romja wollen partizipieren

Ähnliche Probleme plagen die anderen Länder der Europäischen Union. Es ist daher anzustreben, für Roma-Fragen einen getrennten Fonds zu errichten. In den Jahren 2014 -2020 wird es für den Europäischen Sozialfonds 1,5 Milliarden gehen. EU-Kommissarin für Justiz, Verbraucherschutz und Gleichstellung Věra Jourová sagte, dass es unsere Pflicht sei, die Möglichkeiten für junge Roma zu schaffen, damit sie eine gute Ausbildung haben und einen guten Job bekommen und ein besseres Leben führen, als ihre Eltern, sollte die Roma-Jugendlichen die treibende Kraft für die Integration der Roma/Romnja sein.

In der Sendung bieten die Roma-Jugendlichen aus Österreich, Rumänien, Deutschland und Frankreich ihre Sicht zur Problematik dar.

Junge Roma in Europa haben eine Menge von Fähigkeiten und Kompetenzen und wollen sich auch bei der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft aktiv beteiligen. Die Konferenz bot ein Forum, um jungen Roma/Romnja durch den Dialog und den Austausch von Wissen und Erfahrung in diesem Bereich zu begegnen.

 

Quelle: volksgruppen.orf.roma - aktuell.at                   http://volksgruppen.orf.at/roma/stories/2803329/

 

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