„Lustig ist das Zigeunerleben...“

„Lustig ist das Zigeunerleben…“ heißt es in einem alten deutschen Volkslied, das laut den meisten Quellen aus dem Elsass, Schlesien oder Tirol stammen soll und dessen Aufkommen um die Mitte des 19. Jahrhunderts nachweisbar ist. Roma und Sinti wurden lange als „fahrendes Volk“ frei von Sorgen wahrgenommen. Ein falsches Klischee!

 

Diese Reisen, die Großfamilien unternommen haben, hatten eine stark wirtschaftliche Motivation: Das Haupteinkommen kam vom Verkauf verschiedenster Waren, und die Reisen ermöglichten eine Ausweitung des Handelsgebietes.

 

Quelle: Pfarracker
Quelle: Pfarracker

 

„Lustig ist das Zigeunerleben…“

Die tatsächliche Herkunft des Wortes Zigeuner ist immer noch nicht zweifelsfrei geklärt – sicher ist aber, dass es seit jeher eine Fremdbezeichnung ist. Wahrscheinlich abgeleitet vom griechischen „Atsinganoi“ (Unberührbare) hat es Eingang in verschiedene europäische Sprachen gefunden.

 

Quelle: Valle Maria
Quelle: Valle Maria

 

Es beschwört das wilde, freie und romantisierende Leben der damals als „Zigeuner“ bezeichneten ethnischen Gruppe, die heute Roma und Sinti genannt wird. Mit der Realität hat es aber allerdings sehr wenig zu tun, denn über kaum eine andere Volksgruppe gibt es so viele Vorurteile und Klischees, wie über Europas größte Minderheit.

 

Wie die Volksgruppenangehörigen das wahrnehmen und was sie dazu sagen, erfahren sie am Montag in der Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.

 

Roma sam | 22.8.2016
montags 20:50 - 21:10 Uhr
Radio Burgenland | Livestream

 

volksgruppen.orf.roma - aktuell.at

http://volksgruppen.orf.at/roma/stories/2786476/

 

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