Berlin: „Wege der Diskriminierung“

Quelle: EVZ
Quelle: EVZ

Ausstellung in Berlin: Die Geschichte von Roma und Sinti in Tschechien und Deutschland

Bis 20. Juni 2016, Mo. bis Do., 10 bis 16 Uhr
Ort: Stiftung EVZ, Lindenstr. 20-25, 10969 Berlin

 

 

 

 

 

 

Am Beginn des Projekts stand die Erkennt­nis, dass es vie­le Vor­urteile gibt, die sich auf Un­wissen grün­den. Die Schü­lerin­nen und Schüler aus Ostrov und Schwabmünchen stell­ten da­her die Geschichte der Sinti und Roma in Tsche­chien und im be­nach­bar­ten Deutsch­land in den Mit­tel­punkt ihres Pro­jek­tes.

Wäh­rend der ge­mein­sa­men Pro­jekt­wochen im No­vem­ber 2014 und April 2015 frag­ten sie sich: Warum wur­den und wer­den Sinti und Roma diskri­mi­niert – wäh­rend des Zweiten Welt­krieges und bis heute? In Vor­trä­gen, Work­shops, Gesprä­chen und durch eige­ne Re­cher­chen lern­ten sie die Geschichte ken­nen und Vor­ur­tei­le zu hin­ter­fra­gen. Das ge­mein­sam reflek­tier­te Wis­sen do­ku­men­tiert die hier prä­sen­tierte Wan­der­aus­stel­lung.

 

„Dieses Projekt hat mir geholfen, die Augen zu öff­nen und Vor­ur­tei­len – nicht nur gegen­über Roma und Sinti – Auf­merk­sam­keit zu schen­ken.“ František Hartl, Teil­neh­mer am Pro­jekt „Wege der Diskri­mi­nie­rung“.

Die Ausstellung ist ein Projekt von Antikomplex e.V. und der Ackermann-Gemeinde e.V. in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Gym­na­sium Ostrov und dem Leon­hard-Wagner-Gym­na­sium Schwabmünchen.

 

Text: Stiftung EVZ

 

Roman Urbaner (dROMa)

http://www.roma-service.at/dromablog/?p=36260

 

 

 

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