Neue Leiterin der Roma-Pastoral

Die Roma-Seelsorge im Burgenland zielt darauf ab, das Selbstbewusstsein der ethnischen Minderheit zu stärken und sie dazu zu motivieren, die Stimme zu erheben, um für sich zu sprechen.

 

Roma-Pastoral

Im Jahre 1992 wurde in der Österreichischen Bischofskonferenz zum ersten Mal ein Vertreter mit der Aufgabe der Roma-Pastoral beauftragt. Werner Klawatsch (Pfarrer von Markt St. Martin und Dechant vom Dekanat Oberpullendorf) wurde 1995 zum Ober-Roma-Seelsorger ernannt und errichtete im selben Jahr das Referat für ethnische Gruppen in der Diözese Eisenstadt. Von 1999 bis Feber 2016 leitete Monika Scheweck diese Einrichtung.

 

Der Mensch steht im Vordergrund

Neben der Durchführung der alljährlichen Gedenkfeier für die Bombenopfer in Oberwart, der Wallfahrt nach Mariazell und eine Vielzahl anderer Veranstaltungen, gehören die seelsorgliche Begleitung und die Förderung der kulturellen Identität der Roma zu den Hauptaufgaben des Referats. Diese Aufgaben bewältigt nunmehr die Oberwarter Romni Manuela Horvath, die die Leitung der Roma-Pastoral seit 1. März 2016, inne hat.

 

Quelle: Mike Rodach
Quelle: Mike Rodach

 

Visionen

„Visionen sind wichtig“, sagt Manuela Horvath, denn wenn man diesen nachgeht und sie auch umsetzt, dann kann sich für beide Seiten alles zum Positiven wenden. Wichtig sei aber auch, dass sich Roma und Nicht-Roma für eine „gemeinsame Zukunft“ stark machen, so Horvath.

 

Mehr darüber, hören sie am Montag in der Sendung „Roma sam“ auf Radio Burgenland.

 

Roma sam | 4.4.2016
montags 20:50 - 21:10 Uhr
Radio Burgenland | Livestream

 

volksgruppen.orf.roma - aktuell

http://volksgruppen.orf.at/roma/stories/2764413/

 

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