Roma.Bildwechsel in Graz

Quelle: M. Schmid
Quelle: M. Schmid

Ausstellung: Ein Fotokunstprojekt zur Prä­senz und Wahr­neh­mung der Roma im öf­fent­li­chen Raum. Ab 7. April in Graz.

 

7. April 2016, 11:00 Uhr: Ausstellungs-Er­öff­nung an­läss­lich des Inter­na­tio­na­len Roma-Tags (8. April) im Caritas-Pau­li­num, Graben­straße 39, Graz. | Eröffnung mit: Caritasdirektor Franz Küberl, dem Foto­gra­fen Mi­cha­el Schmid und Michael Teichmann, Zorrom – Pro­jekt für Ar­muts­migran­tIn­nen

 

 

 

 

 

 

Der Internationale Tag der Roma findet in Er­in­ne­rung an den ersten In­ter­na­tio­na­len Roma-Kon­gress 1971 statt. An diesem Tag wird welt­weit auf die Situa­tion der Roma hin­ge­wie­sen. Die Ge­schich­te der Roma in Euro­pa ist eine Ge­schichte der Ar­mut, Dis­kri­mi­nie­rung und Ausx­gren­zung, die bis heute an­hält. Die Caritas und Welthaus der Diözese Graz-Seckau unter­stütz­ten Bil­dungs­pro­jekte für Roma, um den Zu­gang zu Schule und Aus­bil­dung zu gewähr­leis­ten und die Ar­muts­spi­rale zu durch­brechen.

 

Die Ausstellung Roma.Bildwechsel zeigt die Foto­trilogie „Gemein­schafts­raum“ von Michael Schmid, die im Herbst 2014 in der slo­waki­schen Stadt Banská Bystrica ge­mein­sam mit Romnija aus Detva, Banská Štiavnica und Žiar ent­standen ist. Im Mit­tel­punkt steht dabei die selbst­ver­ständ­liche Nutzung des öf­fent­li­chen Raums durch Men­schen, denen diese Prä­senz häu­fig nicht oder nur un­gern zu­ge­stan­den wird. Bilder von Menschen sind keine Zufalls­pro­dukte. Sie ent­ste­hen aus dem, was die Dar­stel­len­den zeigen, aus dem, was der Foto­graf/die Foto­gra­fin sieht, und aus dem, was die Be­trach­ten­den wahr­nehmen. Die­sel­ben Men­schen kön­nen in unter­schied­li­chen Insze­nie­run­gen völ­lig anders aus­sehen und wirken.

 

Roma sind die größte Minder­heit in Europa. Viel­fach leben sie in be­drücken­der Armut, kon­fron­tiert mit Vor­urtei­len und sozia­ler Aus­gren­zung. Von der Volks­gruppe der Roma wird auch hier­zu­lande sel­ten ein posi­ti­ves Bild ge­zeich­net – man denke nur an die öf­fent­liche Dis­kus­sion über die Bett­lerIn­nen. Die Vorurteile sitzen tief. Doch Sichtweisen können hinter­fragt wer­den. Dies kann zu einer Än­de­rung der Ver­hält­nis­se führen.

 

Konzept & Fotos: Michael Schmid, www.schmid-photography.com

 

Ausstellungsdauer: 7.-28. April 2016
Caritas Paulinum, Grabenstraße 39, Graz

 

Text: Caritas Graz

 

Roman Urbaner (dROMa)

http://www.roma-service.at/dromablog/?p=35666

 

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